{"id":268,"date":"2017-05-10T11:44:34","date_gmt":"2017-05-10T09:44:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aycp.de\/?p=268"},"modified":"2017-05-10T11:44:34","modified_gmt":"2017-05-10T09:44:34","slug":"eine-politische-meinung-ist-wichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aycp.de\/?p=268","title":{"rendered":"Eine Politische Meinung ist Wichtig!"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich halte ich nicht viel davon politische Meinungen, im speziellen meine, \u00a0\u00f6ffentlich raus zu posaunen doch wenn ich es tue, was selten ist, dann beschr\u00e4nke ich mich meist auf die wesentlichen wirtschaftlichen und sozialen Themen. Asylpolitik, Integration oder Politische Ausrichtung lasse ich aus, da dieses Thema auf so unterschiedliche Meinungen st\u00f6\u00dft und meist nichts Sinnvolles dabei rauskommt.<\/p>\n<p>In dem Nachfolgenden Text beziehe ich mich auf \u00d6sterreich und im speziellen auf Wien und das Arbeitsrecht, Wirtschaft und Soziale Themen.<br \/>\nIch bin weder Politiker noch kenne ich jetzt genaue Zahlen oder Fakten, diese spielen aber im nachfolgenden Blogeintrag keine wirkliche Rolle. Es wiederspiegelt lediglich meine Meinung und wie ich in meinen bisherigen jungen 25 Jahren alles mitbekommen habe, Nun den\u2026<\/p>\n<p>Wir leben in einer Zeit, wo die Matura (Abitur) in der Arbeitswelt keine gro\u00dfe Rolle mehr spielt, h\u00f6chstens wenn es um Positionsausschreibungen geht.<br \/>\nNoch trauriger wird das Ganze, wenn man bedenkt, dass die meisten welche die Matura machen und diese ewig lange Zeit unter einer relativ schlechten Bildung und viel Druck die Schulbank dr\u00fccken, danach weder eine vern\u00fcnftige politische Bildung, soziale Kompetenzen, Allgemeinbildung oder einen Eindruck der Arbeitswelt vorzuweisen haben. (Gilt bestimmt nicht f\u00fcr alle)<br \/>\nDiese stehen dann nach 8 Jahren Gymnasium mit einer Matura da und haben kaum Chancen einen Job zu bekommen wo gleich ihnen von Kindheit an eingetrichtert wird, das man ja alles werden kann was man will, und seinem Traum nachgehen soll. Einzige Alternative die bleibt: Studieren.<\/p>\n<p>An den \u00f6sterreichischen Schulen, vor allem in Wien, gibt es eine gro\u00dfe Bildungsl\u00fccke die nicht durch stumpfes Auswendiglernen und unter Druck den Sch\u00fclern beigebracht werden kann. DIE ALLGEMEINBILDUNG, SOZIALES VERHALTEN, AUFKL\u00c4RUNGSARBEIT in verschiedenen Bereichen (auch Sexualit\u00e4t) und POLITISCHE BILDUNG.<\/p>\n<p>Die meisten Firmen in \u00d6sterreich suchen Leute mit \u201eBerufserfahrung\u201c, doch wie kann ein frisch Maturierter junge Mensch Arbeit finden ohne Arbeitserfahrung vorweisen zu k\u00f6nnen \u2013 und gleichzeitig aber auch keine Arbeitserfahrung sammeln kann, da ja kaum so jemanden einstellt. (Teufelskreis!) \u2013 Nat\u00fcrlich gibt es Ausnahmen doch diese sind dann entsprechend \u201eschlecht\u201c Bezahlt.<\/p>\n<p>Und dann, man glaubt es geht nicht noch verr\u00fcckter, werden Stimmen von Firmen laut, die ihre Entscheidung damit Begr\u00fcnden das Schulabg\u00e4nger mit Matura ohne Arbeitserfahrung oft nicht Motiviert sind, nicht wissen wie Sie sich verhalten sollen oder Ihre Arbeit oder Leben nicht verstehen oder auf die Reihe bekommen.<br \/>\nMeine Antwort dazu: Und wie genau sollen Sie das auch k\u00f6nnen? Hat Ihnen ja niemand in ihren mind. 12 Jahren Schulzeit beigebracht. Das einzige was Sie zu h\u00f6ren bekommen ist, mach Matura damit du guten Job bekommst und mit Matura stehen die alle Wege offen. Bullshit!<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach muss man nicht nur die Bildung \u00e4ndern und anpassen und die verschiedenen Bildungsgrade (Hauptschule, Mittelschule, Gymnasium) abschaffen, man sollte das ganze SCHULSYSTEM einmal komplett neu \u00fcberdenken. Beginnend mit der Volksschule.<\/p>\n<p>Doch ich m\u00f6chte das oben Genannte gerne erkl\u00e4ren bzw. Begr\u00fcnden.<br \/>\nIch selbst habe keine Matura, Schule war f\u00fcr mich die H\u00f6lle auf Erden und hatte das Gl\u00fcck das ich durch meine Eltern sehr viel Neugier und Allgemeinbildung erhalten habe. Ich habe eine Lehre als B\u00fcrokaufmann und Arbeite seit 6 Jahren in der IT Branche. Ich habe einen relativ sicheren Job, habe fr\u00fch gelernt mit meinem Geld umzugehen und hatte durch meine Lehre auch schon Arbeitserfahrung vorzuweisen. Und der Lehrberuf selbst ist bis zu einem gewissen Grad egal, danach kannst du durchaus viele verschiedene Jobs in unterschiedlichen Branchen nachgehen, sofern man sich daf\u00fcr Interessiert. Ich verdiene mehr als der Durchschnitt in meinem Alter und das ganz ohne Matura.<br \/>\nGleichzeitig habe ich einige Freunde die genau das obengenannten durchlebt haben.<br \/>\nMatura Fertig und weiter? \u2013 Ein Beispiel ist meine Freundin, die NICHT Studieren gehen wollte, aber auch nicht genau wusste was Sie eig. Arbeiten soll (Woher auch, wurde ihr ja nie beigebracht oder aufgezeigt was Sie den f\u00fcr M\u00f6glichkeiten hat) und hat sich auf Arbeitssuche begeben. Schnell kam die Ern\u00fcchterung, dass ohne Berufserfahrung trotz mehr als 300 Bewerbungen im\u00a0 B\u00fcro, Sie niemand einstellen wollte. Was blieb Ihr \u00fcber? Studieren? Das wollte Sie nicht, also hat Sie eine Lehre begonnen als B\u00fcrokauffrau. Erst nach der Lehre und somit endlich Berufserfahrung hat Sie einen Job bekommen. So etwas finde ich FALSCH und TRAURIG. Und dies ging vielen sehr \u00e4hnlich \u2013 Au\u00dfer man kennt jemanden der jemanden kennt \u2026<\/p>\n<p>Und damit kommen wir zum Thema Nummer Zwei. Gehalt, Kosten, Existenz.<\/p>\n<p>Wir leben in einer Zeit der Wirtschaftskrise und Finanzkrise, ich will hier jetzt nicht drauf eingehen wo das Problem liegt, das wissen die meisten vermutlich sowieso.<br \/>\nDas Problem: Alles wird Teurer, hohe Lohnsteuer, Umsatzsteuer und Inflationsquote \u2013 gleichzeitig werden diese \u201eErh\u00f6hungen\u201c aber nicht im GEHALT, egal welche Branche oder Job, ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Wenn man sich in Wien einmal die Mietpreise von Wohnungen ansieht und diese dann in Relation zu einem durchschnittlichen Gehalt stellt, fragt man sich dann schon: WIE ZUM FICK SOLL DAS FUNKTIONIEREN?<br \/>\nKleines existentielles Rechenbeispiel: Wir haben MAX, MAX ist 22 Jahre alt und Arbeitet als (gelernter) KFZ Mechaniker seit 2 Jahren bei einem mittelgro\u00dfem Unternehmen.<br \/>\nSein Gehalt (netto): \u00a01.283,03 \u20ac (Nach Kollektivvertrag Mechatronik, Verwendungsgruppe 2, Stufe 2)<br \/>\nSprich Brutto 1655,32 \u20ac).<br \/>\nMAX hat eine Gemeinde Wohnung in Simmering, diese hat 42m2 und kostet Ihm 520,00 \u20ac pro Monat OHNE Betriebskosten.<br \/>\nZuz\u00fcglich zahlt er 30\u20ac Strom pro Monat, 60\u20ac Fernw\u00e4rme pro Monat, 35\u20ac UPC (Internet-TV) pro Monat, 20\u20ac GIS pro Monat, 25\u20ac Handytarif pro Monat, 20\u20ac Haushaltsversicherung pro Monat,\u00a0 31\u20ac \u00d6ffentliche Verkehrsmittel, 250\u20ac Auto+Versicherung&amp;Sprit.<br \/>\nDas sind Gesamt zZ Miete: ca. 991,00 \u20ac PRO MONAT ohne ESSEN, TRINKEN und FORTGEHEN.<br \/>\nMAX bleiben ca 290\u20ac f\u00fcr Essen, Trinken und Fortgehen. Das ist NICHT viel wenn man bedenkt was Essen und Trinken kostet.<br \/>\nDoch ich h\u00f6re dann Stimmen laut werden welche sagen \u201eEr braucht ja kein Auto oder UPC\u201c \u2013 Wir leben in \u00d6sterreich verdammt \u2013 wir k\u00f6nn(t)en uns das doch Leisten, wir sind kein Land das um die Existenz zittermuss oder wo riesige Armut herrscht. Jeder hat ein wenig Standard verdient.<\/p>\n<p>Fazit: Ich bin f\u00fcr ein MINDESTGEHALT sowohl FRAUEN als auch M\u00c4NNER von 1500,00 NETTO! Gleichzeitig geh\u00f6rt die Mindestsicherung und das Arbeitslosengeld abgeschafft, und stattdessen ein Bedingungsloses Grundeinkommen.<\/p>\n<p>Vielleicht schreibe ich hier ja mal weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich halte ich nicht viel davon politische Meinungen, im speziellen meine, \u00a0\u00f6ffentlich raus zu posaunen doch wenn ich es tue, was selten ist, dann beschr\u00e4nke ich mich meist auf die wesentlichen wirtschaftlichen und sozialen Themen. 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